Ritwa J. Stahl

Erwerbsminderungsrente

Wenn Sie aufgrund Ihrer gesundheitlichen Einschränkungen nicht mehr oder nur noch einge­schränkt arbeiten können und Ihr Antrag auf Erwerbs­minderungs­rente abgelehnt wurde, stellt sich häufig die Frage, ob die Entscheidung der Deutschen Renten­ver­sicherung den tatsäch­lichen gesundheitlichen Beein­trächtigungen gerecht wird.

Dabei kommt es nicht allein darauf an, welche Erkrankungen diagnostiziert wurden. Entscheidend ist, wie sich die gesundheitlichen Beein­trächtigungen konkret auf Ihre Leistungs­fähigkeit auswirken.

Als Fach­anwältin für Sozial­recht vertrete ich Sie bei der Durch­setzung Ihrer Ansprüche auf Erwerbs­minderungs­rente – im Wider­spruchs­ver­fahren und, wenn dies erforderlich wird, auch vor dem Sozial­gericht.

Wenn der Antrag auf Erwerbsminderungsrente abgelehnt wurde

Häufig liegt der entscheidende Streit­punkt in der medizinischen Beurteilung. Die behandelnden Ärzte beschreiben erhebliche gesundheitliche Einschränkungen, die Deutsche Renten­ver­sicherung geht jedoch trotzdem davon aus, dass noch ein ausreichendes Leistungs­ver­mögen besteht.

In solchen Fällen ist es wichtig, die medizinischen Unter­lagen sorgfältig auszu­werten. Dazu gehören insbe­sondere Befund­berichte, Arztbriefe, Reha-Berichte und bereits vorliegende medizinische Gutachten.

Es geht nicht allein um die Diagnosen. Entscheidend ist, welche konkreten Einschränkungen bestehen und wie sich diese im Alltag und auf die Leistungs­fähigkeit auswirken.

Medizinische Gutachten richtig einordnen

Medizinische Gutachten können für die Entscheidung über eine Erwerbs­minderungs­rente von erheblicher Bedeutung sein. Dabei ist nicht nur das Ergebnis eines Gutachtens entscheidend. Auch die erhobenen Befunde, die zugrunde gelegten Tatsachen und die daraus gezogenen Schluss­folgerungen müssen geprüft werden.

Durch meine langjährige Tätigkeit im Erwerbs­minderungs­renten­recht bin ich mit der Auswertung medizinischer Befunde und Gutachten vertraut und kann beurteilen, an welchen Punkten weiterer medizinischer oder rechtlicher Klärungs­bedarf besteht.

Rechtzeitig beraten lassen

Wenn Ihr Antrag auf Erwerbs­minderungs­rente abgelehnt wurde, sollten Sie die im Bescheid genannte Wider­spruchs­frist beachten. Eine frühzeitige Prüfung ermöglicht es, die weitere Vorgehens­weise gezielt auf Ihren konkreten Fall abzustimmen.

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